Ausbildung


TuT, Schule für Tanz, Komik und Theater in Hannover

Älteste und renommierte Clownschule in Deutschland.
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Mitglied im Magischen Zirkel von Deutschland e.V.

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Workshops & Seminare


Improvisation-Acting-Entertainment | Keith Johnstone
Slapstick / Comedy | Peter Shub
Regie für Zauberkünstler | Eberhard Riese
Close Up-Zauberei | Jörg Alexander
Maskenspiel | Corinna von Kietzell
Zauberei allgemein | Axel Hecklau
Clownspiel und Clowntheater | Dieter Bartels
Zauberei allgemein | Christian Knudsen
Improvisation und Theater | Ralf Höhne
Vorträge für Zauberei | Thomas Vité
Method-Acting | Thomas Schäfer
Tanz und Bewußtsein | Rita Holderegger
Schauspiel | Thomas Schäfer
Kontakt- und Improvisationstanz | Dirk David
Theater aus dem Nichts | Birgit Quirchmayer
Körper- und Straßentheater | Stephan Zenger
Clowntheater | Stephan Zenger
Bühnenkampf | Hubertus Hinse
Tanz- und Bewegungstheater | Kilta Rainprechter
Sprechtraining | Maren Böhm
Schauspiel | Gaston Florin
Gesang und Stimme | Klaus Wössner

Personal Coaching & Einzelunterricht


Schauspiel | Oliver Siebert
Schauspiel | Gaston Florin
Stimmbildung und Rhetorik | Dr. Lioba Faust
Repertoire-Beratung  | Eberhard Riese
Regie | Susanne Seewald

künstlerische Vita

die Entwicklung 1983 bis heute


künstlerische Vita


Die Karriere begann mit drei Jonglierbällen, ein Geschenk zur Weihnacht. Es war ein prägendes Bild, die Bälle flogen, der Baum fiel um, und ein kleiner Junge lernte die Schwierigkeiten eines künstlerischen Lebens kennen. Zwei Jahre später meinten die Eltern, ein Zauberkasten sei weniger gefährlich. Tatsächlich blieb der Baum stehen, ein Fortschritt! Und mit vierzehn Jahren gab Matthias Gietl seine erste Vorstellung. Mit Assen im Ärmel, fliegenden Keulen, begleitet von frecher Rede, und mit Erfolg.

Die Volljährigkeit kam, mit ihr wurde die Aufnahme in den Magischen Zirkel beantragt. Der kleine Junge wurde zum Zauberer. Die Leidenschaft zur Jonglage blieb erhalten, gern in der Nähe festlich geschmückter Bäume, und gnadenlos kam ein Weiteres hinzu: Matthias Gietl versagte sich den Mahnungen gestandener Geister und tauschte die Anwesenheit am Gymnasium mit dem Unterricht an der ältesten Clownschule Deutschlands in Hannover.

Nach zwei Jahren besaß der Jongleur, der zauberte, ein Clownszeugnis als "staatlich geprüfter Komiker" sowie ein weiteres Problem auf dem Weg zu seiner künstlerischen Identität. Der Aufenthalt in Hannover führte zur Begegnung mit dem Schriftsteller und den Wortakrobaten Friedhelm Kändler, und Matthias Gietl entdeckte das Wort. Es war die letzte, fehlende Einheit, um ein Gesamtes zu schaffen, einen Verbund der Künste, in einer Person - begeistert, irritiert, verzaubert.

Das Wort und seine Gegenstände, die Magie der Sprache und die Täuschungen ihrer konkreten, verblüffenden Welt, die Clownerie der Poetik, ihr Scheitern und ihr Glück, wenn die Tannenbäume stürzen - das ist Matthias Gietl. Ein jonglierender Rebell, ein Zauberer mit nicht nur einer Verblüffung im Ärmel, ein staatlich geprüfter, vollmündiger Clown, der seine Welt erzählt...

Ein Leben.